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Sfax / Kerkennah

Die Küstenstadt Sfax

Die Küstenstadt 

Sfax

 liegt an der Grenze zu Südtunesien. Heute ist sie nach Tunis die zweitgrößte Stadt Tunesiens. Und dies liegt nicht nur an ihrer Einwohnerzahl, sondern auch an ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Sfax hat nichts mit den touristischen Zentren gemein. Was Sfax aber besonders reizvoll macht, ist sein authentisches Wesen und die wunderbar erhaltene Medina mit ihren Stadtmauern. Mit einer Fähre erreicht man in kurzer Zeit die Inselgruppen von Kerkennah, deren Traumstrände einen an Orte am anderen Ende der Welt erinnern.

Die Inselgruppe von Kerkennah

Eine Stunde von Sfax entfernt liegen die Inseln von 

Kerkennah

. Einmal dort angekommen, hat man den Eindruck in der Karibik zu sein. Die beiden flachen Hauptinseln 

Gharbi

 und 

Chergui

, sind über und über mit Palmen besät. Die Landschaft ist ein wahrer Traum. Hier zeigen sich auch der Charme vergangener Zeiten, Traditionen und der Austausch mit anderen Mittelmeerkulturen. Die Fischer benützen hier noch ganz alte Methoden. In den flachen Gewässern werden die Schwämme mit einem Dreizack gegriffen. Man sammelt die gefangenen Fische in befestigten Netzen, fängt die Tintenfische mit Hilfe von ausgehöhlten Tongefäßen, in denen sich die Tiere zusammenrollen.
Kerkennah hatte auch eine große geschichtliche Vergangenheit, Die alte Festung Borj eI Hissar erinnert daran, dass die Insel früher von den Spaniern, den Venitianern und den Türken sehr umkämpft war. Am Fuße der Festung liegen noch die Ruinen einer antiken Stadt. Sie zeugen von der sehr alten Geschichte dieser Insel, wo seinerzeit Hannibal auf seinen Weg ins orientalische Exil Halt machte.

Das türkisfarbene Meer glitzert in tausend Nuancen im Sonnenuntergang. In der Meeresbrise bewegen sich die vielen Palmen leicht hin und her, die sandigen Straßen ziehen sich zickzackförmig durch die ganzen Dörfer bis hin zu langen, einsamen Sandstränden. Jeder Urlaub in Kerkennah ermöglicht dem Besucher, sich an dieser so wunderbaren Ruhe und einfachen Schönheit der Insel zu erfreuen.
Bei einer Fahrt auf einem traditionellen Segelschiff, das sanft über das seidige Meer gleitet, kann man hervorragend diese so besondere Ruhe und Erhabenheit genießen. Auf Kerkennah gibt es wenige Hotels und der Gast kann die Freuden des Meers ganz ruhig für sich erleben. Außerdem hat Kerkennah noch eine ganz besondere Eigenart, die in Mittelmeerregionen sehr selten ist: Die Ebbezeiten lassen eine große Fläche an Sand zum Vorschein kommen, was das Herz jedes passionierten Muschelsammlers höher schlagen lässt.

Highlights:

Eine Inselumseglung mit der typischen Fluka (Segelschiff)
Fischessen

 
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